Beiträge von Rubberbitch

    Ich bin seit Anfang 2008 in der SM Szene unterwegs und habe seitdem die unterschiedlichsten Sessions erleben dürfen. Meine ersten Sessions hatte ich im Berliner Dominastudio Avalon. Ich durfte hier bei einer sehr zauberhaften Lady hin und wieder unvergessliche Erfahrungen sammeln. Alles fing relativ harmlos mit Spanking und Flagellation an und steigerte sich dann relativ schnell zu NS und extremer Atemkontrolle. Ich habe wirklich sehr viel erlebt in dieser Zeit und bereue es bis heute nicht. Wir haben oftmals bestimmte Szenen aus Videos "nachgespielt", was besonders reizvoll war.


    Es kam, wie es kommen musste: Ich gab immer mehr Geld aus und wurde schließlich süchtig nach diesem Kick.


    Allerdings konnte ich rechtzeitig die Notbremse ziehen und habe Mitte 2008 dann eine längere Pause eingelegt. Im Jahr 2011 habe ich LexiDark in der Hall of Pain kennengelernt. Das war ein Studio in Hamburg. Sie sah genauso aus, wie auf den Bildern und hat mich gleich in Ihren Bann gezogen. Ich erlebte einige wirklich tolle Sessions!! LexiDark war es, die mich zu Ihrer Gummipuppe erzogen hat und mir völlig neue Perspektiven eröffnet hat. Plötzlich merkte ich, dass ich mich ihr vollkommen unterordnen konnte, denn Sie hat mir aufgezeigt, wie schön es sein kann, einen Platz zu Ihren Füßen als Gummipuppe zu haben. Endlich hatte ich das Gefühl, meine Bestimmung gefunden zu haben und konnte von dieser Vorstellung auch nicht mehr so einfach loslassen.


    Wir erlebten ein paar weitere Gummisessions, oft auch mit NS. Ihr strenger Ton und ihre göttliche Erscheinung haben mich bei jedem Besuch unweigerlich in die Knie gezwungen. Ich war Ihr vollkommen ausgeliefert - im positiven Sinn. Sie hat mir gezeigt, wie wohl ich mich als Gummipuppe fühle - stets unter Ihrer Obhut. Meinen Platz hatte ich gefunden und das war für mich das Größte (und auch Geilste)


    Obwohl LexiDark auch KV anbot, habe ich mich nicht durchringen können, dieser Leidenschaft (= wie sich erst viel später herausstellte) nachzugeben. Jetzt im Nachhinein bedaure ich dies sehr. Meine letzte Session hatte ich im November 2011. Seitdem sind über 7 Jahre vergangen, in denen ich viele andere Damen kennenlernen durfte. Leider habe ich bei keiner Dame, das gefunden, was mir Lexi geben konnte. Es ist wirklich traurig. :(


    Falls sich irgendwann noch einmal die Gelegenheit für ein Treffen (muss nicht mal eine Session sein!) ergeben sollte, so wäre ich mit Sicherheit der Erste, der vor Glück in die Hose machen würde. Und selbst wenn LexiDark nur ganz normale Treffen anbieten würde, so würde ich mich wohl ebenso sehr glücklich schätzen, sie einfach nur mal wieder zu sehen.


    Nun schreiben wir das Jahr 2019 und ich kann auf die vergangenen Jahre mit voller Demut zurückblicken. Denn ich habe viele Damen kennenlernen dürfen und tolle, unvergessliche Sessions erlebt. Zum Beispiel bei Lady Amalia aus Duderstadt, bei Lady Mercedes aus dem Avalon, bei Lady Alexa aus Offenbach (ist leider auch schon seit 2 Jahren nicht mehr aktiv), bei Fräulein Schneider aus Offenbach (schon seit mind. 3 Jahren nicht mehr aktiv), bei Lady Silver in Nürnberg, bei Contessa Cara aus Essen, bei Lady Asmondena aus Hamburg und bei Lady Christina aus dem Avalon Berlin . Alle Damen, die mich nicht so wirklich begeistert haben, lasse ich jetzt mal außen vor.


    Wie dem auch sei: Von all den Damen war LexiDark das NonPlus Ultra. Sie war mit ihrer versauten, unverblümten Art einfach nur göttlich. Man(n) konnte sich einfach nur gehen lassen und abschalten. Und man konnte der sein, der man eigentlich war: Lexis Gummipuppe. Man konnte seinem Schicksal, seiner wahren Bestimmung fröhnen und den Glanz in Ihren Augen sehen, sobald Sie mich in Latex hüllte. Es war unvergesslich.

    Thema des Forums

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    1.) H I V


    Das HI-Virus wird durch Kontakt mit den Körperflüssigkeiten Blut, Sperma (auch Präejakulat), Vaginalsekret, sowie Liquor cerebrospinalis und Muttermilch übertragen. Potentielle Eintrittspforten sind frische, noch blutende Wunden und Schleimhäute (Bindehaut, Mund-, Nasen-, Vaginal- und Analschleimhaut) bzw. nicht ausreichend verhornte, leicht verletzliche Stellen der Außenhaut (Eichel, Innenseite der Vorhaut). Als häufigste Infektionswege sind zu nennen der Vaginal- oder Analverkehr ohne Verwendung von Kondomen und die Benutzung unsteriler Spritzen beim intravenösen Drogenkonsum. Oralverkehr gilt nach jüngsten Studien als weniger infektiös. Auch ist hier nur der aktive Partner gefährdet. Eine Ansteckung ist vor allem dann möglich, wenn dabei Sperma auf die Mundschleimhaut gelangt. Homosexuelle Männer gelten als Risikogruppe, da Analverkehr in dieser Personengruppe eher verbreitet ist als in der Gruppe der Heterosexuellen. Wie hoch das Risiko beim Geschlechtsverkehr ist, hängt vor allem von der Viruskonzentration in der Samenflüssigkeit, im Scheidensekret und der Viruslast im Blut ab. Diese ist unmittelbar nach der Infektion, bevor sich ausreichend Antikörper gebildet haben, besonders hoch, nimmt dann aber zunächst ab und steigt in späten Stadien der Erkrankung wieder an.


    Bluttransfusionen sind ebenfalls eine mögliche Infektionsquelle, die allerdings heute in Deutschland durch die 1985 eingeführten Routine-Untersuchungen der Blutspender kaum noch Bedeutung hat. Aber auch hier ist ein Risiko vorhanden, da zwischen Ansteckung des Spenders und der Nachweisbarkeit von Antikörpern im HIV-Test bis zu drei Monate verstreichen können. Daher werden alle Blutspenden auch auf die Anwesenheit des HIV mittels PCR getestet, um diese diagnostische Lücke zu schließen.


    Das Risiko, sich durch Zungenküsse anzustecken, kann ausgeschlossen werden, sofern keine blutenden Wunden, so beispielsweise Verletzungen des Zahnfleisches, im Mund vorhanden sind. Die HIV-Konzentration in Tränen, Schweiß und Speichel reicht für eine Ansteckung nach heutigem Erkenntnisstand ebenfalls nicht aus.


    (aus „Wikipedia“)


    Ähnliches gilt für Urin und Kot, also bei Toilettensex.



    2. Hepatitis (Leberentzündung)


    (entnommen größtenteils aus dem Hepatitis Fachportal http://www.hepatitis.de/informationen )


    Vorbemerkung (eigene Redaktion): Gegen HEP A und B gibt es eine wirksame Schutzimpfung, der sich jeder, der Toilettensex praktiziert, unbedingt unterziehen sollte. Es handelt sich um einen kombinierten A+B-Impfstoff, der in drei Phasen intramuskulär injiziert wird. Die zweite Phase findet ca. 4 Wochen nach der ersten statt, die dritte nach einem halben Jahr. Danach hält der Impfschutz zehn Jahre an.



    2a) HEP A (und E)

    Das Hepatitis A- und Hepatitis E-Virus verursachen eine akute Hepatitis, die von selbst wieder ausheilt und keinen chronischen Verlauf nimmt. Eine Ausnahme bildet HEP E bei Schwangeren: hier ist sogar die Letalität mit ca. 20% außerordentlich hoch.


    Das Hepatitis A-Virus wird, wie auch das Hepatitis E-Virus, „fäkal-oral“ übertragen, das heißt über verschmutztes Trinkwasser, ungenügend gekochte Speisen und verunreinigte Lebensmittel (rohe Meeresfrüchte, Eis, Obst, Salat) und selbstverständlich durch direkten Oralkontakt bzw. Aufnahme mit/von Kot.


    Zwischen einer Infektion mit dem Hepatitis A- und E-Virus und der akuten Erkrankung liegen in der Regel 10 bis 42 Tage. Die Symptome sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit und Oberbauchbeschwerden. Die Gelbsucht (Ikterus) kann ebenfalls als Symptom auftreten.



    2b) HEP B

    Die Hepatitis B gehört mit 350 Millionen chronisch Erkrankter (5 bis 7% der Gesamtbevölkerung) weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten


    Übertragung: Das Hepatitis B Virus ist vor allem im Blut, jedoch auch im Speichel, Samenflüssigkeit, Vaginalsekret und in der Muttermilch nachweisbar. Die Hepatitis B-Infektion ist eine hoch infektiöse Erkrankung, da sich sehr hohe Viruskonzentrationen in minimalsten Blutspuren befinden (>1012 Viruspartikel/ml). Das bedeutet, dass bereits kleinste Blutmengen ausreichen, damit das Hepatitis B-Virus über Haut- oder Schleimhautverletzungen in den Körper gelangen kann. Chronisch Infizierte ohne oder mit nur wenigen unspezifischen Symptomen stellen eine häufige Infektionsquelle dar. Die Übertragung geschieht heutzutage in den entwickelten Industriestaaten in den meisten Fällen durch ungeschützte Sexualkontakte oder bei Drogengebrauch durch verunreinigtes Drogenbesteck. Früher (vor 1991) konnte man sich dagegen häufig bei Bluttransfusionen infizieren.


    Die Symptome, die eine Hepatitis B-Infektion im Akutstadium hervorruft, sind in der Regel heftiger und intensiver als bei der Hepatitis C-Infektion. Auch unterscheidet sich die Hepatitis B-Infektion in der Art der Ansteckung, der Schwere des Krankheitsverlaufes und den Krankheitsfolgen.


    Die Inkubationszeit (Zeitspanne zwischen der Ansteckung, das heißt dem Eindringen von HBV in den Körper und dem Auftreten von Krankheitszeichen) beträgt 1 bis 6 Monate. Dabei ist diese abhängig von der übertragenen Virusmenge und dem Immunstatus des Betroffenen.


    Etwa 10 bis 15% der HEP-B-Infektionen verlaufen chronisch.



    2c) HEP C

    Bis 1988 kannte man nur das Hepatitis A-Virus und das Hepatitis B-Virus, die für weit mehr als die Hälfte der viral ausgelösten Leberentzündungen verantwortlich waren. Allerdings gab es einige Verlaufsformen der Leberentzündung, die sich von der Hepatitis A und B unterschieden. Dort ließen sich weder Marker für das Hepatitis A-Virus noch für das Hepatitis B-Virus nachweisen. Man nahm an, dass es noch weitere Hepatitisviren geben musste, und sprach von Non-A-Non-B-Hepatitis. Mit der Entwicklung gentechnischer Methoden gelang es schließlich das Erbmaterial eines weiteren Hepatitis-Virus nachzuweisen und so den wichtigsten Erreger dieser Non-A-Non-B-Hepatitis (verursacht ca. 90% aller Non-A-Non-B-Hepatitis-Fälle) zu identifizieren. Er wird als Hepatitis C-Virus (HCV) bezeichnet.

    Die Hepatitis-C-Virusinfektion stellt ein globales Problem dar. Nach Angaben der WHO sind etwa 170 Millionen Menschen (3%) weltweit mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Man schätzt, dass in Europa über 9 Millionen Menschen mit diesem Virus infiziert sind. Die Schätzungen für Deutschland liegen in einer Größenordnung von 400.000 bis 800.000 Personen, wobei pro Jahr mehrere Tausend Neuinfizierte hinzukommen. Da jedoch viele Infektionen nur eine milde Symptomatik aufweisen und daher unbemerkt verlaufen, liegt die Zahl der Neuinfizierten wahrscheinlich wesentlich höher.


    Übertragung

    Das Risiko einer Hepatitis C-Infektion durch direkten Blutkontakt, z. B. durch kontaminiertes Material (Nadeln, Kanülen usw.), liegt bei 3 bis 10%. Entscheidend für den Ausbruch der Infektion ist die aufgenommene Virusmenge.

    Am häufigsten fragen Patienten und deren Angehörige nach der sexuellen Übertragbarkeit der Hepatitis C. Die Antwort lautet: Hepatitis C ist sexuell übertragbar, das Risiko ist allerdings gering (1-3%). Im Gegensatz zur Hepatitis B hat dieser Übertragungsweg eine untergeordnete Bedeutung. Es wird vermutet, dass die Übertragung von der Viruslast abhängig ist. Zur Sicherheit sollten daher Kondome verwendet werden.

    Für die Gefahr einer Infektion durch Toilettensex gilt Ähnliches wie für HIV (siehe oben). Das heißt, das Risiko einer Übertragung durch Urin und Kot ist relativ gering, zumal wenn kein Blut im Spiel ist. Im Gegensatz zu HEP B (siehe oben) ist die Viruskonzentration im Blut bedeutend geringer, so dass nicht schon geringste Blutmengen für eine Übertragung genügen.


    Verlauf

    Viele Patienten mit einer Hepatitis C-Infektion fühlen sich nicht krank. Die meisten HCV-Infizierten leiden bei Ausbruch der Erkrankung an unspezifischen Symptomen wie bei einer Grippe. Die Betroffenen fühlen sich müde und schlapp, berichten über Nachtschweiß und Gliederschmerzen. Viele haben keinen Appetit mehr. Nur bei etwa 20 % der HCV-Infizierten kommt es in der akuten Phase zu einem typischen Ikterus (Gelbfärbung der Haut). Durch die Schwellung der Leber kann es dabei auch zu Schmerzen im rechten Oberbauch kommen.

    Bei einer akuten Hepatitis ist der Ikterus ein „gutes“ Zeichen, die Heilungschance der Patienten ist in dieser Konstellation besonders groß.

    Trotz dieser im Allgemeinen milden Symptomatik steckt eine ernste Lebererkrankung hinter diesem Erscheinungsbild.

    Patienten mit chronischer Hepatitis C haben ein erhöhtes Risiko innerhalb von 30 Jahren eine Leberzirrhose zu entwickeln. Etwa 20 bis 30% der HCV-Infizierten sind davon betroffen. Das Risiko, an Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) zu erkranken, ist durch die möglicherweise entstehende Leberzirrhose ebenfalls erhöht. Somit kann die Lebenserwartung von Patienten mit Hepatitis C durch die Folgen der fortschreitenden Lebererkrankung deutlich eingeschränkt sein.


    Ein Impfstoff gegen HEP-C-Infektion ist derzeit noch nicht gefunden.



    2d) HEP D

    Das Hepatitis D-Virus ist ein unvollständiges Virus. Es benötigt zur Virusvermehrung Teile des Hepatitis B-Virus. Die Hepatitis D-Infektion tritt somit stets mit der Hepatitis B zusammen auf. Es kann als Koinfektion oder Superinfektion auftreten.

    Eine Koinfektion ist eine zeitgleiche Infektion eines gesunden Menschen mit dem Hepatitis B- und D-Virus. Der Verlauf der Koinfektion unterscheidet sich nicht wesentlich von der Monoinfektion mit dem Hepatitis B-Virus. Bei einer Superinfektion infiziert sich ein bereits mit Hepatitis B infizierter Patient zusätzlich mit dem Hepatitis D-Virus. Die Superinfektion führt häufig zu sehr schweren Verläufen mit hoher Sterblichkeit. Die Hepatitis A/B-Impfung schützt gleichzeitig vor einer Infektion mit dem Hepatitis D-Virus.


    Zusammenfassung: Eine nennenswerte Gefahr einer Hepatitisinfektion durch Toilettensex besteht bei HEP B und vor allem HEP A. Gegen beide schützt die oben genannte Impfung.



    3.) Kolibakterien

    (Teilweise entnommen aus WIKIPEDIA. Dieser Abschnitt betrifft ausschließlich den oralen Kontakt mit und vor allem die Aufnahme von Kot.)


    Escherichia coli (abgekürzt E. coli) ist ein säurebildendes (Laktose-positiv), gramnegatives, stäbchenförmiges und peritrich begeißeltes Colibakterium, das im menschlichen und tierischen Darm vorkommt. Es gehört zur Familie der Enterobacteriaceae (griech. „enteron“: Darm). Benannt wurde es 1919 nach seinem Entdecker Theodor Escherich. Es gehört zu den am besten untersuchten Organismen der Welt.


    Eigentlich gehört E. coli zur normalen Darmflora. Außerhalb des Darms jedoch kann E. coli Infektionen hervorrufen, da es sich „am falschen Fleck“ befindet (fakultativ pathogen). Darminfektionen wurden vornehmlich unter dem Namen EHEC-Colitis (enterohämorrhagische Colitis) bekannt. EHEC-Infektionen zählen zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen. Infektionsquellen sind Rinder, Rohmilch, infizierte Menschen oder Trinkwasser – und selbstverständlich Kot.


    Im Fall der häufigen Durchfälle ist in erster Linie der Wasser- und Elektrolytverlust zu ersetzen, eine antibiotische Therapie ist selten notwendig. Hier kann eine symptomatische Therapie mit Loperamid (Imodium) helfen, den Durchfall zu bremsen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Duchfälle zur Ausscheidung der Erreger entscheidend beitragen und daher bei unkomplizierter Diarrhoe nicht künstlich unterbunden werden sollten. Imodium sollte daher nur bei starker Beeinträchtigung durch den Durchfall eingenommen werden. Zum Ausgleich des Wasser- und Salzverlustes sind in der Apotheke besondere Lösungen erhältlich, die in (sauberem!) Wasser aufgelöst werden können und i.d.R. völlig ausreichend sind.


    Die Empfindlichkeit gegen Kolibakterien hängt stark mit dem Immunsystem des Aufnehmenden zusammen und ist daher individuell sehr verschieden. Auch scheint wiederholter Kontakt mit den Kolibakterien die Immunität zu erhöhen.


    (Seit Ende 2004 gibt es in Deutschland einen zugelassenen Impfstoff (Dukoral). Dieser imitiert die Beta-Untereinheit des hitzelabilen ETEC-LT und gleichzeitig die ähnliche Beta-Untereinheit des Colera-Toxins. Auf diesem Wege bildet der Körper eine Immunantwort gegen beide Toxine aus [Kreuzreaktivität]).



    4.) Sonstige Infektionen

    Akute Erkrankungen wie ein grippaler Infekt, Schnupfen, Bronchitis usw. sollten Toilettensex ausschließen, und zwar vonseiten des aktiven wie des passiven Partners. Hier ist oft die Übertragungsgefahr durch Urin und Speichel noch größer als durch Kot (von Magen-Darm-infektionen natürlich abgesehen).



    5.) Zusammenfassung

    Gesundheitliche Risiken bei Toilettensex im weitesten Sinn des Wortes (außer Urin und vor allem Kot auch Speichel, Erbrochenes, Schweiß, Vaginalausscheidungen, Sperma ...) lassen sich bei oralem Kontakt und insbesondere bei Aufnahme nie restlos ausschließen, vor allem Durchfälle nach Kotaufnahme, die aber meist harmloserer Art sind. Die übrigen Risiken lassen sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wie Impfungen (vor allem HEP A/B), sorgfältige Auswahl des aktiven Partners (Gesundheitsbewusstsein, Hygiene) minimieren.

    1.) Allgemeines, Begriffsklärung


    Die Neigung zum Kontakt mit Urin oder Kot wird als Urophilie bzw. Koprophilie bezeichnet. Wenn es hierbei zur oralen Aufnahme der Ausscheidungen kommt, spricht man von Uro- bzw. Koprophagie. Eine Sonderform der Urophagie ist die Aufnahme von Eigenurin zu therapeutischen Zwecken, zuweilen als Mittel gegen bestimmte Leiden und Krankheiten empfohlen (z.B. Neurodermitis).


    Die extremste Form ist zweifellos die Koprophagie, also die Aufnahme von Kot. Sie kann sowohl im engeren Sinn pathologische als auch sexuelle Gründe haben. Im letzteren Fall ist sie eine extreme BDSM-Praktik, und nur damit beschäftigen wir uns hier.


    Im SM-Bereich haben sich die euphemistischen Ausdrücke Natursekt (NS) für Urin und Kaviar (KV) für Kot eingebürgert. Oft werden auch englische Wörter wie pee oder scat als weniger krass als die entsprechenden deutschen Ausdrücke empfunden, was aber keinen realen Hintergrund hat.


    2.) KV-Fetischist oder Toilettensklave?


    Dem reinen KV-Fetischisten geht es in erster Linie um die Materie als solcher, wobei es – mit individuell verschiedenen Einschränkungen – egal ist, von wem sie stammt. Beim Toilettensklaven hingegen ist die Neigung zum Kontakt bzw. zur Aufnahme mit/von NS und KV personenbezogen, sei es dass er sich devot einer bestimmten Person unterwerfen, ihr dienen, sich von ihr erniedrigen lassen will, sei es dass er eine sexuelle Lust bei der engen Verbindung zwischen dem anderen Körper und seinem eigenen empfindet. Beides ist nicht immer voneinander zu trennen und geht oft ineinander über.


    Meine weiteren Betrachtungen beschränken sich

    a) auf den Toilettensklaven und

    b) auf den Kontakt zwischen einem weiblichen Top und vorwiegend einem männlichen Sub.


    3.) Gesellschaftliche Einschätzung


    Im Gegensatz zu den meisten anderen BDSM-Praktiken, die zwar auch von der Mehrheit abgelehnt werden, aber heutzutage nicht unbedingt zur gesellschaftlichen Diskriminierung führen, wird sexuell bedingte Uro- und ganz besonders Koprophilie von der Gesellschaft als extrem abartig, ekelhaft, krankhaft betrachtet. (Mit dem Problem, inwieweit diese Praktiken, wenn sie zur unwiderstehlichen Sucht werden, tatsächlich krankhaft sind und einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen, möchte ich mich hier nicht beschäftigen; ich kann es aber nicht ganz ausschließen.)


    Selbst „normale“ BDSM-Anhänger blicken oft mit Abscheu und Geringschätzung auf NS- und vor allem KV-Liebhaber herab, obwohl man von ihnen eigentlich zumindest Toleranz erwarten sollte.


    Es wird wohl wenige geben, die sich mit diesen Neigungen im privaten (Verwandte, Bekannte) oder beruflichen Umfeld outen; ich zumindest kenne kaum jemanden. Im Gegenteil, die meisten werden es als Katastrophe empfinden, wenn es irgendwie „herauskommt“, und das nicht zu Unrecht, denn als Folge davon kann es zum Bruch mit Verwandten oder Freunden oder gar zu beruflichen Problemen kommen.


    Gewiss, die Zeiten haben sich geändert. Homosexualität z.B. wurde früher gesellschaftlich geächtet und strafrechtlich verfolgt (der berühmte ehemalige §175 StGB), während heute ein Regierender Bürgermeister von Berlin sich ganz offiziell als Schwuler bekennen kann, ohne dass ihn dies in seinem Ansehen und seiner politischen Funktion beeinträchtigt. Beim „normalen“ BDSM hat sich dies, wie oben erwähnt, auch schon angebahnt, und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis man genau so unbedenklich sagen kann „Ich bin Masochist“ wie man heute sagen kann „Ich bin schwul“. Theoretisch könnte sich eine ähnliche Entwicklung auch beim Toilettensex ergeben, aber – davon bin ich leider überzeugt – eben nur theoretisch, zumindest in absehbarer Zeit.


    Mit diesen Tatsachen muss der Toilettensklave leben, da hilft alles nichts!


    Von dem seltenen Glücksfall, dass Toilettensex zwischen Partnern praktiziert wird, können die meisten nur träumen. Immerhin kenne ich solche Fälle, wo sich Toilettenspiele zwischen zwei Partnern allmählich ergeben haben oder wo sich zwischen einer Domina und einem Gast eine echte Partnerschaft entwickelt hat.


    4.) Erniedrigung


    Es ist zweifellos eine der extremsten Formen der Erniedrigung, einer Dame als Toilette zu dienen. Der Toilettensklave tritt an die Stelle eines in jeder Wohnung vorhandenen Einrichtungsgegenstandes, in den man seine Notdurft verrichtet, um sie dann schnellstens herunterzuspülen und sowohl den Körper als auch den Gegenstand zu reinigen. Die Toilette ist ein Tabuort, in dem jeder streng für sich allein ist, zumindest in unseren Kulturkreisen. Und anstelle dieses kalten, toten Gegenstandes tritt nun ein Mensch, ein warmes Wesen aus Fleisch und Blut, auf dem die Ausscheidungen abgeladen werden und der sie eventuell sogar aufnimmt und „entsorgt“. Eigentlich unvorstellbar!


    Aber dieser Mensch empfindet eine große Lust dabei, sich seiner Herrin, zu der sich hingezogen fühlt, die er verehrt, total zu unterwerfen, ihr in jeder Hinsicht zu dienen. Vielleicht findet er das, was er tut, selbst widerwärtig und ekelhaft, vielleicht muss ihn die Lady sogar zwingen, es zu tun, aber er tut es trotzdem, genau wie er vielleicht körperliche Schmerzen oder verbale Kränkungen von ihr hinnimmt, obwohl er kein ausgesprochener Masochist ist. „Ich bin Ihr ergebener Sklave, machen Sie mit mir, was Sie wollen, was Ihnen selbst Freude und Befriedigung verschafft.“ (Wobei er natürlich davon ausgeht, dass sie seine im Vorfeld benannten Tabus beachtet, wie im gesamten BDSM üblich.)


    Dieser „devote“ Toilettensklave empfindet nach einer gelungenen Session eine große Genugtuung darüber, dass es ihm gelungen ist, die Bedürfnisse seiner Herrin zufrieden zu stellen.


    5.) Sexueller Kontakt


    Bei dem Ausdruck „Sexueller Kontakt“ denkt der normale Mensch in erster Linie an Geschlechtsverkehr, an die direkte innige Vereinigung zweier Körper. Aber auch beim Toilettensex geht es um die Vereinigung zweier Körper, nur ist sie eben indirekt. Der Sklave empfängt etwas, was aus dem Inneren des Körpers seiner verehrten Herrin kommt, sei es äußerlich, sei es – und nur dann ist die „Vereinigung“ komplett – dass er ihre Gaben in seinen eigenen Körper aufnimmt. Dieser Vorgang ist von seiner Seite – und im Idealfall von beiden Seiten – mit einem großen sexuellen Lustgefühl verbunden. Es ist sehr gut möglich, dass in diesem Falle die „Erniedrigung“ gar nicht mehr als Erniedrigung empfunden wird, sondern im Gegenteil als Zuwendung, als Belohnung, als Geschenk. Vielleicht sagt der Gaumen, wenn er den NS oder KV der Herrin empfängt, „abscheulich!“, aber der Kopf (oder von mir aus das Herz) sagt „herrlich!“


    Das ist genau das, was man Leuten, die dieser Praxis ablehnend gegenüber stehen, nicht oder kaum vermitteln kann. Abgesehen davon dass es für sie selbst nicht in Frage kommt, sind sie auch nicht imstande, es für andere nachzuvollziehen oder auch nur zu akzeptieren. Das ist, was ich die große Isolation des Toilettensklaven nenne. Nur mit Gleichgesinnten kann er sich wirklich austauschen, was übrigens den Erfolg der einschlägigen Foren ausmacht.


    Bei dem einen überwiegt die devote Einstellung (Abschnitt 4), beim anderen die sexuelle (Abschnitt 5), wieder bei anderen geht beides ineinander über und ist gar nicht streng zu trennen. Ganz abgesehen davon, dass ja auch das Gefühl der Erniedrigung eine sexuelle Komponente hat.


    Je länger ich darüber schreibe, desto deutlicher wird mir bewusst, wie verdammt schwer es ist, die Empfindungen und Gefühle einer „Human Toilet“ objektiv darzustellen. Menschen – auch Toilettensklaven – sind Individuen, nicht jeder empfindet und fühlt gleich. Nur eines haben echte Toilettensklaven gemeinsam: sie sind glücklich dabei!


    6. Sucht


    „Sie sind glücklich dabei“, habe ich eben behauptet – ja!, es sei denn, sie empfinden das, was sie tun, als eine für sie belastende Sucht, gegen die sie nicht ankommen. Schon KV-Altmeister Jean Louis hat davor gewarnt. Diese Sucht kommt vor allem dann zur Geltung, wenn man – was bei den meisten der Fall ist – für die Erfüllung solcher Wünsche auf Studios, Dominas, Bizarrladies angewiesen ist und jedes Mal einen nicht unansehnlichen „Tribut“ leisten muss. Da kann die Sucht –ähnlich wie andere Süchte, z.B. die Spielleidenschaft – zum finanziellen Ruin führen.


    Hier hilft nur eines: man muss bemüht sein, seine Neigung zu kontrollieren und nicht einem absoluten Zwang zu erliegen. Ich bin mir wohl bewusst, dass dies leicht gesagt ist, aber etwas anderes bleibt einfach nicht übrig.


    Und im übrigen gilt: wenn du nicht riskieren willst, süchtig zu werden, dann fange erst gar nicht mit NS-/KV-Praktiken an. Es sei denn, du bist deiner sicher, dass die Sache, wenn du sie einmal ausprobierst und vielleicht gelegentlich wiederholst, nicht zur Gewohnheit wird. So wie es Leute gibt (als starker Raucher beneide ich sie!), die ab und zu mal ein paar Zigaretten rauchen und dann wieder tage- oder wochenlang nicht.

    Dieses Forum widme ich LexiDark - meiner geschätzten Domina und Latexgöttin. LexiDark war der Inbegriff einer anbetungswürdigen und unverwechselbaren Dame, die mein Leben bereichert hat. :love: Warum "war": LexiDark ist bereits seit Ende 2013 nicht mehr als Domina aktiv und hat seither ein großes Loch in der Szene hinterlassen. In all den Jahren konnte ich keine Dame finden, die ihr auch nur ansatzweise das Wasser reichen konnte.


    Lexi, ich vermisse Dich fürchterlich und sehne mich täglich nach Deiner Gegenwart. Bitte lass mich wissen, falls Du einem Kontakt nicht abgeneigt bist. Ich bin bereit jeden Preis für ein Treffen zu zahlen.